
Genre: Klassiker
SprecherTobias Jasper Körtner
ISBN9783711962928
Länge3 t
VeröffentlichtSeptember 2026
Über das Hörbuch
Das Fräulein von Scuderi ist eine 1819 veröffentlichte Erzählung von E. T. A. Hoffmann und gilt als erste deutsche Kriminalnovelle. Sie handelt von der Aufklärung einer rätselhaften Mordserie im Paris zur Zeit König Ludwigs XIV. durch eine nach dem Vorbild der französischen Schriftstellerin Madeleine de Scudéry gestaltete Hofdame.
Hoffmanns Novelle spielt im Herbst des Jahres 1680. Zu dieser Zeit geschehen in Paris viele Morde, deren Opfer durch einen Dolchstich mitten ins Herz getötet werden. Alle folgen dem gleichen Prinzip: Immer sind die Opfer adlige Männer, die mit einem Schmuckgeschenk auf dem Weg zu ihrer Geliebten sind, und immer wird dieses Schmuckstück gestohlen. König Ludwig XIV. erzählt dem Fräulein von Scuderi davon, einer angesehenen, 73-jährigen Dichterin, die an seinem Hof lebt. Sie quittiert die Angelegenheit leichthin mit dem Bonmot "Ein Liebhaber, der Diebe fürchtet, ist der Liebe nicht würdig", was den amüsierten König veranlasst, die Ermittlungen nicht weiter zu verschärfen, auch weil es kurz zuvor in einer anderen Mordserie zu überzogenen Verfolgungen gekommen ist, infolge derer auch Unschuldige hingerichtet wurden.
Daraufhin bringt eines Nachts ein junger Mann ein Kästchen mit wertvollem Schmuck (Halskette und Armbänder) zu Fräulein von Scuderi. Im Kästchen befindet sich ein kurzer Brief, in dem sich der unbekannte Mörder bei der Scuderi dafür bedankt, dass sie sich mit ihrem Bonmot gegen die Aufstockung der Polizeikräfte ausgesprochen habe. Das Fräulein ist bestürzt über die ungewollte Wirkung, die ihr verbaler Scherz bei dem Verbrecher ausgelöst hat, und bittet ihre Freundin Marquise de Maintenon, die Maitresse des Königs, um Hilfe.
Hoffmanns Novelle spielt im Herbst des Jahres 1680. Zu dieser Zeit geschehen in Paris viele Morde, deren Opfer durch einen Dolchstich mitten ins Herz getötet werden. Alle folgen dem gleichen Prinzip: Immer sind die Opfer adlige Männer, die mit einem Schmuckgeschenk auf dem Weg zu ihrer Geliebten sind, und immer wird dieses Schmuckstück gestohlen. König Ludwig XIV. erzählt dem Fräulein von Scuderi davon, einer angesehenen, 73-jährigen Dichterin, die an seinem Hof lebt. Sie quittiert die Angelegenheit leichthin mit dem Bonmot "Ein Liebhaber, der Diebe fürchtet, ist der Liebe nicht würdig", was den amüsierten König veranlasst, die Ermittlungen nicht weiter zu verschärfen, auch weil es kurz zuvor in einer anderen Mordserie zu überzogenen Verfolgungen gekommen ist, infolge derer auch Unschuldige hingerichtet wurden.
Daraufhin bringt eines Nachts ein junger Mann ein Kästchen mit wertvollem Schmuck (Halskette und Armbänder) zu Fräulein von Scuderi. Im Kästchen befindet sich ein kurzer Brief, in dem sich der unbekannte Mörder bei der Scuderi dafür bedankt, dass sie sich mit ihrem Bonmot gegen die Aufstockung der Polizeikräfte ausgesprochen habe. Das Fräulein ist bestürzt über die ungewollte Wirkung, die ihr verbaler Scherz bei dem Verbrecher ausgelöst hat, und bittet ihre Freundin Marquise de Maintenon, die Maitresse des Königs, um Hilfe.
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