
Genre: Klassiker
SprecherHans Jochim Schmidt
ISBN9789925664139
Länge45 t
VeröffentlichtJuli 2026
Über das Hörbuch
Der Vater... Wessen Vater? Der Friedrichs des Großen, des Alten Fritz.
Im allgemeinen Bewusstsein war der "Soldatenkönig", wie Friedrich Wilhelm nicht ohne Grund genannt worden ist, ein bärbeißiger, tyrannisch regierender Banause, vor allem aber ein Vater, der seinen Sohn überaus grausam behandelte.
Jochen Klepper zeichnet in seinem Roman ein sehr viel differenzierteres Bild dieses Mannes. Zweifellos hat Klepper dafür gründlich recherchiert. Wohlgemerkt indes: Dieses ist nicht eine trockene wissenschaftliche Lebensbeschreibung Friedrich Wilhelms I., sondern ein Roman, in den der Autor nicht nur anschauliche Details, sondern auch ganze Episoden und handelnde Figuren in dichterischer Freiheit eingebracht hat.
Jochen Klepper, 1903 als Sohn eines Pfarrers in Beuthen a. d. Oder geboren, studierte Theologie, wurde aber nicht Pfarrer, sondern Mitarbeiter beim Evangelischen Presseverband und beim Rundfunk. Wegen seiner Heirat mit der Jüdin Johanna Stein wurde er 1933 vom Rundfunk entlassen, 1937 auch aus der Reichsschrifttumskammer ausgeschlossen. Am 11. Dezember 1942 ging er mit seiner Frau und der jüngeren seiner beiden Stieftöchter, deren Deportation unmittelbar bevorstand, freiwillig in den Tod.
Im allgemeinen Bewusstsein war der "Soldatenkönig", wie Friedrich Wilhelm nicht ohne Grund genannt worden ist, ein bärbeißiger, tyrannisch regierender Banause, vor allem aber ein Vater, der seinen Sohn überaus grausam behandelte.
Jochen Klepper zeichnet in seinem Roman ein sehr viel differenzierteres Bild dieses Mannes. Zweifellos hat Klepper dafür gründlich recherchiert. Wohlgemerkt indes: Dieses ist nicht eine trockene wissenschaftliche Lebensbeschreibung Friedrich Wilhelms I., sondern ein Roman, in den der Autor nicht nur anschauliche Details, sondern auch ganze Episoden und handelnde Figuren in dichterischer Freiheit eingebracht hat.
Jochen Klepper, 1903 als Sohn eines Pfarrers in Beuthen a. d. Oder geboren, studierte Theologie, wurde aber nicht Pfarrer, sondern Mitarbeiter beim Evangelischen Presseverband und beim Rundfunk. Wegen seiner Heirat mit der Jüdin Johanna Stein wurde er 1933 vom Rundfunk entlassen, 1937 auch aus der Reichsschrifttumskammer ausgeschlossen. Am 11. Dezember 1942 ging er mit seiner Frau und der jüngeren seiner beiden Stieftöchter, deren Deportation unmittelbar bevorstand, freiwillig in den Tod.
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