
Genre: Klassiker
SprecherKarlheinz Gabor
ISBN9783711901194
Länge1 t
VeröffentlichtNovember 2024
Über das Hörbuch
Die unsichtbare Sammlung ist eine Novelle von Stefan Zweig aus dem Jahr 1927.
Handlung: Der renommierte Berliner Kunstantiquar R. sucht aus rein beruflicher Neugierde "in einer der unmöglichsten Provinzstädte, die es in Sachsen gibt", einen alten Kunden auf. Der Veteran mit Vornamen Herwarth, ein Forst- und Ökonomierat a. D., Leutnant a. D. und Träger des Eisernen Kreuzes erster Klasse, hatte seine regelmäßigen Käufe der „herrlichsten Blätter Rembrandts neben Stichen Dürers und Mantegnas“ seit Kriegsbeginn eingestellt. Ein Verkauf der 27 Mappen umfassenden Sammlung war dem Antiquar nicht aufgefallen. Also sucht R. erwartungsvoll den „größten Sammler Deutschlands“ auf. Ohne Probleme dringt er zu Herwarth vor. Der alte Mann ist erblindet. Alle 27 Mappen sind vorhanden. Herwarth präsentiert die Blätter stolz, doch alle sind leer. Frau und Tochter Annemarie haben die Kostbarkeiten während der wirtschaftlich schwierigen 1920er Jahre Stück für Stück verschleudert und somit die kinderreiche Familie mit Mühe und Not über Wasser gehalten. Antiquar R., kurz vor der „Präsentation“ von den verunsicherten beiden Frauen über ihren Betrug ins Bild gesetzt, spielt mit. Auf generöses Anerbieten Herwarths verspricht R. zudem, dessen ausgeraubte Mappen nach dem Ableben des großen Sammlers zu verwalten.
Mit einem einsamen Stern im Blick legt sich François auf die Schienen und lässt sein Leben durch den Zug, in dem seine Angebetete sitzt, beenden.
Handlung: Der renommierte Berliner Kunstantiquar R. sucht aus rein beruflicher Neugierde "in einer der unmöglichsten Provinzstädte, die es in Sachsen gibt", einen alten Kunden auf. Der Veteran mit Vornamen Herwarth, ein Forst- und Ökonomierat a. D., Leutnant a. D. und Träger des Eisernen Kreuzes erster Klasse, hatte seine regelmäßigen Käufe der „herrlichsten Blätter Rembrandts neben Stichen Dürers und Mantegnas“ seit Kriegsbeginn eingestellt. Ein Verkauf der 27 Mappen umfassenden Sammlung war dem Antiquar nicht aufgefallen. Also sucht R. erwartungsvoll den „größten Sammler Deutschlands“ auf. Ohne Probleme dringt er zu Herwarth vor. Der alte Mann ist erblindet. Alle 27 Mappen sind vorhanden. Herwarth präsentiert die Blätter stolz, doch alle sind leer. Frau und Tochter Annemarie haben die Kostbarkeiten während der wirtschaftlich schwierigen 1920er Jahre Stück für Stück verschleudert und somit die kinderreiche Familie mit Mühe und Not über Wasser gehalten. Antiquar R., kurz vor der „Präsentation“ von den verunsicherten beiden Frauen über ihren Betrug ins Bild gesetzt, spielt mit. Auf generöses Anerbieten Herwarths verspricht R. zudem, dessen ausgeraubte Mappen nach dem Ableben des großen Sammlers zu verwalten.
Mit einem einsamen Stern im Blick legt sich François auf die Schienen und lässt sein Leben durch den Zug, in dem seine Angebetete sitzt, beenden.
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