
SprecherEberhard Esche
ISBN9783359503125
Länge1 t
VeröffentlichtDezember 2014
Über das Hörbuch
Esche beherrschte virtuos den Wechsel vom Eleganten ins Freche, vom Groben ins Zarte, vom Strengen ins Verspielte, vom komischen in den hohen Ton. Diese CD ist ein besonderer Leckerbissen für die Freunde von Esches Vortragskunst.
Das lyrische Werk von Peter Hacks ist vielgestaltig. Nach dem zuletzt erschienenen Band der Liebesgedichte ("Heile Welt") erscheint nun eine Auswahl von Gedichten, die sich explizit mit dem Zustand der Gesellschaft auseinandersetzen und auf eine Positionsbestimmung des Individuums zielen. Zu Recht erwartet man scharfe, despektierliche, ironische Gedichte mit aktuellem Bezug auf die "Jetztzeit", in denen er kopflose Politik und geistlosen Kunstbetrieb dem Spott preisgibt. ("Er sah noch eine halbe Nacht lang fern, /Jeden Kanal, und starb dann äußerst gern.") Zu den aggressiven Epigrammen und skurril-balladesken Texten kommen die Historien, in denen Hacks der entrückten Geschichte gründlich durchdachte Lehren für die Gegenwart abgewinnt - von der Antike bis ins 20. Jahrhundert und zu jenem Thema, das die Gedichte des letzten Lebensjahre prägte, wie man sich nach "der großen Schreckenswende" verhalten soll.
Das lyrische Werk von Peter Hacks ist vielgestaltig. Nach dem zuletzt erschienenen Band der Liebesgedichte ("Heile Welt") erscheint nun eine Auswahl von Gedichten, die sich explizit mit dem Zustand der Gesellschaft auseinandersetzen und auf eine Positionsbestimmung des Individuums zielen. Zu Recht erwartet man scharfe, despektierliche, ironische Gedichte mit aktuellem Bezug auf die "Jetztzeit", in denen er kopflose Politik und geistlosen Kunstbetrieb dem Spott preisgibt. ("Er sah noch eine halbe Nacht lang fern, /Jeden Kanal, und starb dann äußerst gern.") Zu den aggressiven Epigrammen und skurril-balladesken Texten kommen die Historien, in denen Hacks der entrückten Geschichte gründlich durchdachte Lehren für die Gegenwart abgewinnt - von der Antike bis ins 20. Jahrhundert und zu jenem Thema, das die Gedichte des letzten Lebensjahre prägte, wie man sich nach "der großen Schreckenswende" verhalten soll.
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