
Reihe: Geschichts-Hörbücher
Genre: GeschichteSachbuch
SprecherMatthias Ponnier, Eva Garg
ISBN4057664823465
Länge3 t
VeröffentlichtSeptember 2019
Über das Hörbuch
Goebbels – Der Propagandakrieger
Am 29. Oktober 1897 bekommen Fritz Goebbels und seine Frau Katharina ihr
drittes Kind. In Anlehnung an christliche Vorbilder taufen sie den Neugeborenen in
der Kirche ihres Heimatortes Rheydt auf den Namen Paul Joseph. Im Alter von vier
Jahren erkrankt der Sohn an Kinderlähmung. Sein rechtes Bein bleibt verkrüppelt.
Der deformierte Fuß bereitet ihm Schmerzen; die Hänseleien der Nachbarskinder
verletzten seine Seele. In einer Atmosphäre, die von Kleinbürgertum, tiefer
Religiosität und bescheidener Lebensführung geprägt ist, wächst der schmächtige
Junge auf.
Über Joseph Goebbels existieren unzählige Legenden, Halbwahrheiten und Lügen.
Einige davon hat der spätere Propagandaleiter selbst in die Welt gesetzt. Zu den
hartnäckigsten zählt die Behauptung, Goebbels sei Jesuitenschüler gewesen. Er war
ohne Zweifel ein überzeugter und praktizierender Katholik, der die intellektuellen
Fähigkeiten der Jesuiten bewunderte; eine Jesuitenschule aber hat er nie besucht.
Der größte Propagandist des 20. Jahrhunderts kannte keine Tabus und beherrschte
alle Klaviaturen. Die täglichen Indoktrinationen, die Masseninszenierungen, die
Gleichschaltung von Presse, Film und Rundfunk ruhten auf einer ausgefeilten
Mischung von Dichtung und Wahrheit. Propaganda hatte es schon immer gegeben,
aber in ihrer berauschenden Wirkung hat Goebbels sie neu entdeckt.
In einer spannenden Montage aus Zeitzeugenberichten und Original-
Tondokumenten entsteht ein konturenreiches Bild jenes Menschen, der es wie kein
anderer verstand, ein ganzes Volk zu verführen.
Am 29. Oktober 1897 bekommen Fritz Goebbels und seine Frau Katharina ihr
drittes Kind. In Anlehnung an christliche Vorbilder taufen sie den Neugeborenen in
der Kirche ihres Heimatortes Rheydt auf den Namen Paul Joseph. Im Alter von vier
Jahren erkrankt der Sohn an Kinderlähmung. Sein rechtes Bein bleibt verkrüppelt.
Der deformierte Fuß bereitet ihm Schmerzen; die Hänseleien der Nachbarskinder
verletzten seine Seele. In einer Atmosphäre, die von Kleinbürgertum, tiefer
Religiosität und bescheidener Lebensführung geprägt ist, wächst der schmächtige
Junge auf.
Über Joseph Goebbels existieren unzählige Legenden, Halbwahrheiten und Lügen.
Einige davon hat der spätere Propagandaleiter selbst in die Welt gesetzt. Zu den
hartnäckigsten zählt die Behauptung, Goebbels sei Jesuitenschüler gewesen. Er war
ohne Zweifel ein überzeugter und praktizierender Katholik, der die intellektuellen
Fähigkeiten der Jesuiten bewunderte; eine Jesuitenschule aber hat er nie besucht.
Der größte Propagandist des 20. Jahrhunderts kannte keine Tabus und beherrschte
alle Klaviaturen. Die täglichen Indoktrinationen, die Masseninszenierungen, die
Gleichschaltung von Presse, Film und Rundfunk ruhten auf einer ausgefeilten
Mischung von Dichtung und Wahrheit. Propaganda hatte es schon immer gegeben,
aber in ihrer berauschenden Wirkung hat Goebbels sie neu entdeckt.
In einer spannenden Montage aus Zeitzeugenberichten und Original-
Tondokumenten entsteht ein konturenreiches Bild jenes Menschen, der es wie kein
anderer verstand, ein ganzes Volk zu verführen.
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