Band 11

Krieg und Frieden (Elfter Teil)
Reihe: Krieg und Frieden (Band 11 von 16)
Genre: Klassiker
SprecherRebecca Soumagné
ISBN9783991715474
Länge3 t
VeröffentlichtMai 2024
Über das Hörbuch
Krieg und Frieden ist ein historischer Roman des russischen Schriftstellers Leo Tolstoy. Er gilt als eines der bedeutendsten Werke der Weltliteratur und wurde mehrfach verfilmt. In seiner Mischung aus historischem Roman und militär-politischen Darstellungen sowie Analysen der zaristischen Feudalgesellschaft während der napoleonischen Ära Anfang des 19. Jahrhunderts in Russland und den Kriegen zwischen 1805 und 1812 mit der Invasion Russlands 1812 nimmt es die Montagetechnik moderner Romane des 20. Jahrhunderts vorweg. Ein Entwurf wurde 1863 fertiggestellt und dessen erster Teil zwei Jahre später in der Zeitschrift Russkiy Vestnik unter dem Titel 1805 seriell veröffentlicht. Weitere Teile folgten bis 1867. Von 1866 bis 1869 schrieb Tolstoy den Roman um und veränderte unter anderem den Schluss. Diese Fassung erschien 1868/69 unter dem Titel Krieg und Frieden in Moskau.
Krieg und Frieden (Elfter Teil): In einer geräumigen Bauernhütte versammelte sich um zwei Uhr der Kriegsrat. Die kleine Enkelin des Bauern, Malascha, ein sechsjähriges Mädchen, dem Kutusow ein Stück Zucker gab, blieb in der großen Hütte auf dem Ofen und blickte schüchtern herab auf die glänzende Uniform des Großväterchens, wie Malascha Kutusow nannte. Dieser saß besonders in einer dunklen Ecke hinter dem Ofen auf einem Feldstuhl und zog beständig an dem Kragen seines Mantels, der ihn zu drücken schien. Einigen der eintretenden Generale drückte er die Hand, anderen nickte er mit dem Kopf zu.
Krieg und Frieden (Elfter Teil): In einer geräumigen Bauernhütte versammelte sich um zwei Uhr der Kriegsrat. Die kleine Enkelin des Bauern, Malascha, ein sechsjähriges Mädchen, dem Kutusow ein Stück Zucker gab, blieb in der großen Hütte auf dem Ofen und blickte schüchtern herab auf die glänzende Uniform des Großväterchens, wie Malascha Kutusow nannte. Dieser saß besonders in einer dunklen Ecke hinter dem Ofen auf einem Feldstuhl und zog beständig an dem Kragen seines Mantels, der ihn zu drücken schien. Einigen der eintretenden Generale drückte er die Hand, anderen nickte er mit dem Kopf zu.
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