Band 1

Reihe: Mitteilungen aus den Memoiren des Satan (Band 1 von 2)
SprecherPeter Bieringer
ISBN4066339029286
Länge5 t
VeröffentlichtJuli 2022
Über das Hörbuch
Mitteilungen aus den Memoiren des Satan
von Wilhelm Hauff,
gelesen von Peter Bieringer.
Die Handlung der Novelle spielt in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Deutschland. Der Ich-Erzähler, wohl Hauffs Alter Ego, verpflichtet sich, die Memoiren Satans herauszugeben, damit seine Seele verschont werde. Wo und in welcher Gesellschaft sich Gottes Ewiger Widersacher in Deutschland tummelt, soll hier nicht ausführlich verraten werden, aber seine bissige Sicht auf den akademischen Betrieb deutscher Universitäten, die nationalistische Geheimbündelei der Burschenschaften, des Militärs und der Philister wären auch heute noch ein Leckerbissen für jeden scharfzüngigen Satiriker.
Schon auf der Universität hatte Hauff vermutlich die ersten Skizzen zu seinen "Memoiren des Satan" entworfen und, wenn auch des künftigen Zweckes noch unbewusst, zum Teil in der uns vorliegenden Form fertig geschrieben; davon zeugen mit fast unumstößlicher Gewissheit die Frische und Lebendigkeit so mancher Szene, sowie die lebhaften Karikaturen bestimmter Persönlichkeiten. Hauffs Sprache ist präzise und bannt unsere Aufmerksamkeit. Der Stil in dem er erzählt, ist sympathisch und umgänglich, die Dialoge wirken echt und nicht gekünstelt. Es fällt nicht schwer, in das hier von Peter Bieringer gesprochene Wort einzutauchen.
"Da der Satan sehr geläufig schreibt, so gereicht es dem Herausgeber zur Ehre, den Stil des Manuskriptes in seiner Einleitung so täuschend nachgeahmt zu haben, daß man die Hahnenfeder kaum von dem Gänsekiel unterscheiden kann … Persiflage der Modethorheiten, wenigstens einiger, ist der Zweck des Buchs … Sind diese Memoiren des Teufels fragmentarisch und entsprechen sie dem großen Namen schwerlich in seiner ganzen Bedeutung, so sind sie doch, wie sie sind, nett, geschmackvoll, bequem u. s. w. …"
Coverabbildung: Unter Verwendung einer Fotografie von Dundanim / shutterstock_1782147263. Das in Kapitel 15 zu hörende "Des Ewigen Juden Trinklied" wurde von Peter Bieringer komponiert, gesungen und mit Gästen extra für dieses Hörbuch eingespielt. Schlussmusik: freemusic.com. Coverschrift gesetzt aus der Kleist-Fraktur Zierbuchstaben und der 18th Century.
Über den Sprecher:
Peter Bieringer (*1957) gehörte viele Jahre zum Ensemble der NDR-Sprecher, seit 2006 ist er freischaffend. Seine Stimme ist präsent in zahllosen Radiofeatures, TV-Dokumentationen, Synchronrollen und Hörspielen. In seinem eigenen Studio entstanden bisher Dutzende Hörbuchtitel, darunter "Heeresbericht", "Ich kann nicht vergeben", "Luther lesen", "Wie man ein Kind lieben soll", "Jetzt ist unser Gesang der Jazz", "Die Frau ohne Schatten", "Acht Tage im Mai", "Gefallene Ritter", und zuletzt auch für die hoerbuchedition words and music: "Die Lebensansichten des Katers Murr", "Meister Floh" und "Die Fermate" von E. T. A. Hoffmann und "Die Sängerin" von Wilhelm Hauff.
von Wilhelm Hauff,
gelesen von Peter Bieringer.
Die Handlung der Novelle spielt in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Deutschland. Der Ich-Erzähler, wohl Hauffs Alter Ego, verpflichtet sich, die Memoiren Satans herauszugeben, damit seine Seele verschont werde. Wo und in welcher Gesellschaft sich Gottes Ewiger Widersacher in Deutschland tummelt, soll hier nicht ausführlich verraten werden, aber seine bissige Sicht auf den akademischen Betrieb deutscher Universitäten, die nationalistische Geheimbündelei der Burschenschaften, des Militärs und der Philister wären auch heute noch ein Leckerbissen für jeden scharfzüngigen Satiriker.
Schon auf der Universität hatte Hauff vermutlich die ersten Skizzen zu seinen "Memoiren des Satan" entworfen und, wenn auch des künftigen Zweckes noch unbewusst, zum Teil in der uns vorliegenden Form fertig geschrieben; davon zeugen mit fast unumstößlicher Gewissheit die Frische und Lebendigkeit so mancher Szene, sowie die lebhaften Karikaturen bestimmter Persönlichkeiten. Hauffs Sprache ist präzise und bannt unsere Aufmerksamkeit. Der Stil in dem er erzählt, ist sympathisch und umgänglich, die Dialoge wirken echt und nicht gekünstelt. Es fällt nicht schwer, in das hier von Peter Bieringer gesprochene Wort einzutauchen.
"Da der Satan sehr geläufig schreibt, so gereicht es dem Herausgeber zur Ehre, den Stil des Manuskriptes in seiner Einleitung so täuschend nachgeahmt zu haben, daß man die Hahnenfeder kaum von dem Gänsekiel unterscheiden kann … Persiflage der Modethorheiten, wenigstens einiger, ist der Zweck des Buchs … Sind diese Memoiren des Teufels fragmentarisch und entsprechen sie dem großen Namen schwerlich in seiner ganzen Bedeutung, so sind sie doch, wie sie sind, nett, geschmackvoll, bequem u. s. w. …"
Coverabbildung: Unter Verwendung einer Fotografie von Dundanim / shutterstock_1782147263. Das in Kapitel 15 zu hörende "Des Ewigen Juden Trinklied" wurde von Peter Bieringer komponiert, gesungen und mit Gästen extra für dieses Hörbuch eingespielt. Schlussmusik: freemusic.com. Coverschrift gesetzt aus der Kleist-Fraktur Zierbuchstaben und der 18th Century.
Über den Sprecher:
Peter Bieringer (*1957) gehörte viele Jahre zum Ensemble der NDR-Sprecher, seit 2006 ist er freischaffend. Seine Stimme ist präsent in zahllosen Radiofeatures, TV-Dokumentationen, Synchronrollen und Hörspielen. In seinem eigenen Studio entstanden bisher Dutzende Hörbuchtitel, darunter "Heeresbericht", "Ich kann nicht vergeben", "Luther lesen", "Wie man ein Kind lieben soll", "Jetzt ist unser Gesang der Jazz", "Die Frau ohne Schatten", "Acht Tage im Mai", "Gefallene Ritter", und zuletzt auch für die hoerbuchedition words and music: "Die Lebensansichten des Katers Murr", "Meister Floh" und "Die Fermate" von E. T. A. Hoffmann und "Die Sängerin" von Wilhelm Hauff.
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