
Nach der Globalisierung - Entwicklungspolitik im 21. Jahrhundert (Ungekürzt)
Genre: Politik & KriegSachbuch
SprecherNorbert Hülm
ISBN9788711952528
Länge4 t
VeröffentlichtOktober 2018
Über das Hörbuch
Im Zeitalter der Globalisierung diktieren die Industrieländer vielen Entwicklungsländern die Wirtschaftspolitik - mit negativen Resultaten. Dass die Bilanz der Entwicklungsländer nicht allzu schlecht ausfällt, ist Ländern wie Indien, China oder Südkorea zu verdanken - gerade weil sie sich dem wirtschaftspolitischen Diktat Washingtons nicht unterwerfen mussten.
Niggli warnt vor der Illusion, man könne die wirtschaftliche Globalisierung durch soziale und ökologische Leitplanken zivilisieren. Demokratie und Selbstbestimmung sind mit voller ökonomischer Integration aller Länder nicht vereinbar. Ein neues weltwirtschaftliches Regulationsregime ist notwendig, das den Ländern mehr Spielraum für eigenständige Entwicklungsstrategien gibt. Ein solcher Kurswechsel bedingt aber, dass die Bevölkerung der Industrieländer dem neuen "liberalen" Imperialismus entgegentritt, den die USA gegen den "Terrorismus" konzipieren.
Peter Niggli (geb. 1950 in Zürich) ist ein Schweizer Journalist und Publizist mit dem Schwerpunkt Entwicklungspolitik. Er studierte Phiilosophie, Mathematik und Geschichte und war im Gefolge der Achtundsechzigerbewegung während seiner gesamten Studienzeit Anführer der Revolutionären Aufbauorganisation Zürich. Auch in seinem weiteren Lebensverlauf war er politisch tätig; u.a. war er Anfang der 90'er Abgeordneter der Grünen im Zürcher Gemeinderat und von 1998 bis 2005 Geschäftsführer von Alliance Sud, einer entwicklungspolitische Arbeitsgemeinschaft. Er ist u.a. Verfasser mehrerer Studien über Afrika.
Niggli warnt vor der Illusion, man könne die wirtschaftliche Globalisierung durch soziale und ökologische Leitplanken zivilisieren. Demokratie und Selbstbestimmung sind mit voller ökonomischer Integration aller Länder nicht vereinbar. Ein neues weltwirtschaftliches Regulationsregime ist notwendig, das den Ländern mehr Spielraum für eigenständige Entwicklungsstrategien gibt. Ein solcher Kurswechsel bedingt aber, dass die Bevölkerung der Industrieländer dem neuen "liberalen" Imperialismus entgegentritt, den die USA gegen den "Terrorismus" konzipieren.
Peter Niggli (geb. 1950 in Zürich) ist ein Schweizer Journalist und Publizist mit dem Schwerpunkt Entwicklungspolitik. Er studierte Phiilosophie, Mathematik und Geschichte und war im Gefolge der Achtundsechzigerbewegung während seiner gesamten Studienzeit Anführer der Revolutionären Aufbauorganisation Zürich. Auch in seinem weiteren Lebensverlauf war er politisch tätig; u.a. war er Anfang der 90'er Abgeordneter der Grünen im Zürcher Gemeinderat und von 1998 bis 2005 Geschäftsführer von Alliance Sud, einer entwicklungspolitische Arbeitsgemeinschaft. Er ist u.a. Verfasser mehrerer Studien über Afrika.
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